9./10./11. Tag – Goa, Colva

Ach ja, jetzt ist schon wieder soviel Zeit vergangen und ich fuehle mich schon ganz schlecht, so lange nichts geschrieben zu haben.
Nun erstmal zu unseren letzten Tagen in Colva… Tja, was soll man sagen, das Wetter war schoen, die Sonne schien, das Meer war grossartig und wir sind braun bzw. haben einen ganz leichten Sonnenbrand 😉 So unter Palmen laesst es sich doch ganz gut aushalten… Der 9. Tag war ein bisschen traurig, denn Maria und Felicitas verliessen uns. So legten wir noch einmal einen Strandtag ein, wo jeder seinen Gedanken nachhing und einfach die Sonne und die frische Briese des Meeres genoss. Die Zeit verging viel zu schnell und schon rauschte der Bus mit den beiden Richtung Pune. Unser Abend verlief dann auch ganz unspektakulaer ruhig in trauter Zweisamkeit. Am naechsten Tag war dann wieder mal etwas Kultur angesagt und wir fuhren dann 1 h mit dem Bus nach Ponda zu einer Spice-Farm. Das war richtig toll. Unter den hohen Baeumen hindurch eroeffnet sich einem eine kleine Oase. Man bezahlt 300 Rupies (6 Euro) und hat dafuer dann Essen en masse und eine Fuehrung durch die Spice-Farm. Dank mangelnder Englischkenntnisse auf dem Gewuerzmarkt fand ich die Fuehrung nicht ganz so spannend, aber einfach nur die Natur erleben, dafuer hat sich das Geld und die lange Anfahrt gelohnt. Man kam sich vor wie in einem kleinen Urwald und es war ein herrliches Gefuehl unter den Palmendaechern entlang zu laufen. Wie wandlungsfaehig ist dieses Land? So viele Leute auf einem Haufen und dieses laute Treiben und jetzt in dieser kleinen Oase diese Ruhe mit exotischen Blumen und Tieren. Am Ende der Fuehrung gab es eine reinigende Erfrischung, eine Kelle Wasser den Ruecken entlang nach unten, wow. Unseren letzten Tag in Colva genossen wir noch einmal in vollen Zuegen. Frueh begaben wir uns noch einmal aufs Einkaufstour. Das ist glaube ich auch die beste Strategie, so frueh wie moeglich und so wenig Interesse zeigen wie moeglich. Zumindest war ich danach um ein riesiges Stueck Stoff und einen Rock reicher. Naja und wie schon gesagt, nach diesem Tag waren wir um ein bisschen Farbe auf der Haut reicher. Ich glich dann doch an manchen Stellen einem Krebs. Und natuerlich haben wir uns auch nicht den tollen Sonnenuntergang entgehen lassen. Der war eh jeden Abend ein Erlebnis. Mehrere hundert Inder spielten, staunten oder badeten vor der untergehenden Sonne und wir mittendrin. Ach wie schoen. Noch ein paar Peanuts von einem kleinen Jungen gekauft (viel zu ueberteuert, aber mit einem guten Gefuehl) und nett mit einer Schmuckverkaeuferin gesprochen. (Doch wie viele Nerven habe ich im Vorfeld schon an sie verloren. Es nervt einfach nur mit der Zeit… „“Hello Madame, whats your name… My name is Sheera, Sara,…““ und wie sie nicht alle hiessen… „“ i have very nice things, have a look, very cheap““… dazu sei angemerkt, dass sich mindestens 20 von diesen Frauen am Strand auf und ab bewegten, war die eine weg, kam schon die naechste ahhhh. Aber auch das ist Indien…) Das letzte Gespraech war dafuer richtig nett und hey, sie leben halt davon und muessen wahrscheinlich so aufdringlich sein. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft hoerten wir dann Livemusik, da konnten wir dann nicht wiederstehen und sind noch in ein Restaurant voller Inder. Das war soooo toll. Erstmal war die Musik richtig schoen, alte englische Klassiker wechselten sich mit indischer Folklore ab und dazu noch leckeres Essen. Das beste war aber echt, wenn der eine Inder am Nachbartisch lauthals die indischen Lieder mitgroelte. Einfach nur richtig goldig wie er auf seinem Stuhl rumwippte. Seinen beiden Begleiterinnen schien das manchmal nicht so recht geheuer, aber sie machten sich dann einfach ueber das Essen auf dem Tisch her. Ja, man glaubt es kaum, aber nicht alle Inderinnen und Inder sind Striche in der Landschaft, manchen sieht man ihren Wohlstand dann wirklich an der Figur an. Soviel zu Colva. Der Abschied fiel uns schon schwer, denn der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier und wir fanden es richtig schoen dort…

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