171.-173. Tag – Bangkok

Morgens haben wir noch einmal zusammen Fruehstueck gegessen, direkt auf der Kao San mit dem Blick auf das lustige Treiben der Strasse. Ich war dann noch bei der Bank und musste wirklich eeewig warten, waehrend ich mir wieder einmal ein Bild von der lustigen Spezies der israelischen Maedchen machen konnte. Und ich komme wieder zu dem Ergebnis, dass ich sie ueberhaupt nicht mag. Sie sind wirklich so unverschaemt zu allem und jeden, grosskotzig… Ach, mir fehlen echt die Worte, zumindest wenn sie in einer Gruppe auftreten. So kam eine thailaendische Frau an, die auf der Kao San zu Hauf unterwegs sind, um ihren Kram zu verkaufen – Fussketten, kleine Klangfroesche und, und, und. Sie haben mit ihr so ihre Spaesse getrieben und natuerlich die ganze Zeit noch Fotos geschossen, dass mir echt schlecht geworden ist. Ich verstehe nicht, warum man so sein muss. Aber ist wahrscheinlich auch egal, aendern kann man eh nichts. Dann gingen wir noch einmal in eine Bar etwas trinken, hier arbeitete ein voll nettes Maedchen. Sie sprach zwar leider kein Wort Englisch, aber es war trotzdem eine sehr schoene Atmosphaere mit guter Musik. Und dann war es auch schon Zeit zum Flughafen zu fahren. Doch hier hatten wir dann wirklich etwas Muffensausen, denn der Bus kam ewig nicht. Wir warteten und warteten und ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Jedesmal sagten wir, wenn er jetzt nicht kommt, nehmen wir entweder den teureren Bus oder ein Taxi, aber es passte dann doch noch alles und ich fuhr nun zum 4. Mal die Strecke 😉 Und immer noch nicht selbst, sondern um jemanden zu bringen. Ja, es war dann natuerlich auch super traurig, aber wenn man geht einfach nicht umschauen, so wird es zumindest ein wenig ertraeglicher. Dann musste ich noch ueber eine Stunde auf meinen Bus zurueck warten. Mittlerweile war es dann halb 11 in der Nacht als ich wieder auf der Kao San landete. Schon ein komisches Gefuehl dann so allein im Bus zu sitzen… Aber es wurde dann noch sehr nett, da im Hostel doch noch relativ viel los war. Einem Schweden wurden Dreads gemacht und auch ein paar Schweizer gesellten sich noch dazu, die relativ gut deutsch sprachen. Und so quatschten wir alle noch eine ganze Weile in gemuetlicher Runde. Die letzten beiden Tage in Bangkok bin ich dann nur noch so rumgelaufen. Habe mit allen moeglichen Leuten gequatscht, war im Internetcafe oder bin durch die Laeden gezogen – aber habe nichts mehr gekauft 😉 Im Internetcafe hatte ich dann noch einen Deutschen kennengelernt und mich fuer den einen Abend mit ihm verabredet. So trafen wir uns wieder in der Bar und tranken etwas zusammen. Dabei konnten wir auch eine Szene am Nachbartisch beobachten. Voll der Witz, das Maedel hatte sich dann am Ende so reingesteigert, dass sie das ganze Geld auf den Tisch knallte und wutentbrannt abzog, wobei es dem Typen eher sehr peinlich alles war. Ich traf dann auch einen von den Dreadmachern wieder, den ich schon 2 Wochen vorher in dem Gaestehaus von Carlos gesehen hatte. Und das wirklich schoene ist – ich habe ihn insgesamt 3 x gesehen, immer mit einer Woche dazwischen und jedesmal hat er mir Schmuck aus seinen Dreads fuer meine gegeben 🙂 Am letzten Tag habe ich dann Nori wiedergetroffen, den Japaner, habe noch ein wenig in einem Laden gesessen, wo sie gerade Schuhe zusammengeschustert haben, aber ansonsten Indianerschmuck verkauften – die beiden hatte ich auch am Tag zuvor kennengelernt und sie hatten mich dann in der einen Gasse abgefangen und mitgeschleppt – war recht lustig und dann kamen auch noch ein paar Finnen dazu, also wieder lustige Begebenheiten. Abends sass ich dann zum Abschied in der Bar, habe mich ein wenig mit dem Saenger unterhalten – so einen lebensfrohen Menschen, der die ganze Zeit nur strahlt, habe ich selten getroffen. Er hat dann auch ein Lied fuer mich gesungen 🙂 und ich konnte kaum glauben, dass er schon ueber 40 ist und eine Tochter hat, die so alt ist wie ich. Da sieht man, viel Lachen haelt jung und vielleicht Musik machen… Danach habe ich mich noch ein wenig mit einem kanadischen Maedchen unterhalten und spaeter war ich etwas mit Jimmy essen, wieder bei diesem leckeren Strassencafe. So war es also ein rundum guter Tag, an dem ich alle besuchte, die ich so in der ganzen Zeit kennengelernt hatte.

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