228. Tag – Lake Tekapo

Morgens gab es dann wieder einen wunderschoenen Sonnenaufgang, der uns beim Fruehstueck entgegenstrahlte. Eine klasse Aussicht von dem Berg ueber die Stadt, einfach nur beeindruckend. Hier lernte ich dann auch Lisa kennen, eine Deutsche, mit der ich die letzten Tage dann auch zusammen verbrachte. Auch die morgendliche Busfahrt war mit einer unglaublichen Aussicht verbunden, als wir kreuz und quer durch Dunedin kurvten, um alle Leute einzuladen. Bevor es endlich losging, besichtigten wir noch die steilste Strasse der Welt und erklommen sie auch. Was zum Anfang gar nicht so schlimm aussah, entpuppte sich als sehr steil und anstrengend. Und ich bewundere die Leute, die freiwillig in dieser Strasse wohnen oder sie taeglich hoch und runter joggen. Man hatte dann auch eine tolle Aussicht und weiter ging es Richtung Lake Tekapo. Auf den Touren gibt es meist immer einen Stopp in einem Cafe. An diesem Tag war es etwas besonderes, denn wir hielten an einem langen Strand an dem sich sogenannte „“Boulder““ befinden – grosse, runde Steine, wenn ich mich nicht taeusche aus Mineralien. Eine traumhafte Kulisse und wir hatte mit Saori jede Menge Spass dort. Danach gab es noch einen grossen Schokoladenbrownie – die sind hier echt super 😉 Und dann erreichten wir den See. Zuerst hielten wir an einer kleinen Kirche, direkt vor den Bergen, die sich im See spiegelten. Nur leider viel zu viele Menschen, um es richtig zu geniessen und eine Hochzeit wurde dort auch gerade vollzogen. So landeten wir im Hostel und planten fuer den Abend eine Wanderung auf einen nahegelegenen Berg, von dem man wohl einen wunderbaren Rundblick haben soll, besonders schoen natuerlich zum Sonnenuntergang. Als wir losliefen, wunderten wir uns ein wenig, da uns alle anderen aus dem Bus schon wieder entgegen kamen. Naja, die Sonne neigte sich dann auch recht schnell den Bergen entgegen. Aber wir schafften es rechtzeitig und es war einfach nur atemberaubend!!! Vor uns war Flachland und dahinter tuermten sich die Bergketten auf. Die gegenueberliegenden Schneekuppen faerbten sich rot und die Farbe des Himmels war unbeschreiblich – riesige orange-rote Wolkenberge. Ich konnte mich ueberhaupt nicht satt sehen und es war dann auch so schade, dass wir schon zurueck mussten, aber die Dunkelheit kam dann auch recht schnell. Wir erreichten also ausgepowert unser Hostel und kochten dann zu dritt zusammen. Sehr lecker und voll gemuetlich. Abends sassen wir mit ein paar Englaendern zusammen, die schon in Fiji waren und noch nach Thailand wollten und so konnten wir uns gut austauschen und Tipps geben 🙂

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