241.-243. Tag – Auckland

Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir Auckland. Wir sind dann zu dritt ins gleiche Hostel und ich begab mich sofort ins Gewuehl der Hauptstrasse. Denn es war Freitag und vor dem Wochenende musste ich noch einiges erledigen – sprich Fluege umbuchen, Geldangelegenheiten regeln und meine Studienbewerbungen fertig machen… So verbrachte ich also viel Zeit im Quantasbuero wie schon so oft. Und wieder einmal aergerte ich mich ueber die zusaetzlichen Kosten, die man bezahlen muss, wenn man Flugdaten umbucht. Aber am Ende als ich wieder auf der Strasse stand, hatte ich viele nette Aufkleber auf meinen Flugtickets, die mich eher nach Fiji, eher in die USA und eher nach Deutschland fliegen lassen. Und zum ersten Mal hatte ich auch einen sehr netten Quantasangestellten vor mir sitzen 🙂 Den restlichen Nachmittag verbrachte ich dann im Internetcafe und gluecklicherweise fand ich auch ein sehr guenstiges. Es nimmt naemlich viel Zeit in Anspruch, Bewerbungen zu schreiben, wenn man keine Unterlagen zur Verfuegung hat. Und ein grosser Dank gilt „“Skype““, das mich viele billige Telefonate mit meinen Eltern fuehren liess. Als das dann alles erledigt war, herrschte draussen schon Dunkelheit. Ich kochte mir noch schnell etwas aus meinen klaeglichen Resten bestehend aus Mohrrueben, Kaese und Nudeln bevor mich Saori abholen kam. Ich traf sie auf der Suedinsel und wir verstanden uns total super. Ich freute mich schon die ganze Zeit darauf, sie in Auckland wieder zu treffen, wo sie den Rest ihrer Reise verbrachte. Wir liefen dann erstmal zum Skytower, dem hoechsten Gebaeude in Neuseeland und genossen Auckland bei Nacht. Wir quatschten die ganze Zeit und irgendwann landeten wir dann in einem Pub. Unternehmungstechnisch hat Auckland nicht so viel zu bieten, oder wir waren einfach am falschen Ort, auf alle Faelle suchten wir sehr lange, bis wir etwas gefunden hatten. Es war jedenfalls ein richtig netter Abend und am Ende gab es noch eine heisse Schokolade bei Starbucks. Glueck fuer uns, denn wir waren die letzten Kunden, die bedient wurden, die Schlange nach uns durfte unverrichteter Dinge wieder weiterziehen. Am naechsten Tag begann dann wieder einmal eine Odysee ohne gleichen. Meine Bewerbungsunterlagen mussten so schnell wie moeglich weg, also begab ich mich auf die Suche nach der Post. Das dauerte geschlagene anderthalb Stunden, bis ich dann endlich das Gebaeude gefunden hatte, um dann festzustellen, dass es Samstag geschlossen hat. Ich stand fassungslos vor den geschlossenen Tueren, meine Fuesse taten weh und ich hatte Hunger. Zurueck im Hostel sagte man mir, dass es dort ja auch noch eine andere Post gaebe, aber leider war es nicht rauszubekommen, ob diese geoeffnet haette oder nicht. Aber man soll ja nichts unversucht lassen. Ich rannte also in die entgegengesetzte Richtung und diese Postfiliale hatte dann auch geoeffnet (warum koennen sie denn hier keine einheitlichen Oeffnungszeiten haben?) Aber an dieser Stelle muss auch angemerkt werden, dass die Zustellung super schnell war!! Und den Nachmittag und Abend verbrachte ich dann mit telefonieren. 🙂 Jaja, wenn man einmal anfaengt mit reden… Irgendwann um 1 landete ich dann mit einem trockenen Hals aber total gluecklich im Bett. Dann war auch schon mein vorerst letzter Tag in Auckland. Ich quaelte mich spaet aus dem Bett und verbrachte bis Nachmittag damit, meine Dreads zu hegen und zu pflegen. Sprich ich bearbeitete sie mit der Haekelnadel. Dann suchte ich den Weg zum Supermarkt und auch hier fiel es mir schwer, ihn gleich auf Anhieb zu finden. Ich schiebe das jetzt einfach mal auf die Ungenauigkeit der Karte 😉 Abends gab es dann lecker Essen und nach dem Genuss des gemeinsamen Filmanschauens, verschlug es Lisa, Mechthild und mich noch einmal auf die naechtlichen Strassen Aucklands, die gaehnend leer waren. Ich glaube, wer das Grossstadtfeeling sucht, ist in Neuseeland falsch! Aber man konnte tolle Fotos machen und wir landeten irgendwann eine Stunde spaeter im Bett.

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