vor der Reise

Seit neun Monaten steht unser bisheriges Leben Kopf und vieles dreht sich jetzt um die Wünsche und Bedürfnisse unseres kleinen Sohnes Leonard, gleichzeitig beschert er uns momentan unser nächstes großes Reiseabenteuer – zwei Monate Elternzeit, die wir auf einem Road-Trip im VW-Bus verbringen werden. Auf dem Programm steht eine Rundreise durch Schottland, entlang der Nordseeküste nach Dänemark und von Hirtshals via Fähre nach Island und auf die Färöer-Inseln. Doch bevor die eigentliche Reise startet, gilt es den geborgten VW-Bus meines Papas von einem Personentransporter in ein babytaugliches Schlafmobil umzurüsten. Dafür wurde geplant, gemessen, getüftelt und innerhalb von anderthalb Wochen ein stattliches Zuhause für die nächsten Monate zusammen gezimmert, bestehend aus einem Bett unter dem in IKEA-Kisten verstaut Klamotten, Spielzeug, Reiseapotheke, Bücher, Windeln, Yogamatten und ein 60 Liter Wasserkanister Platz fanden sowie einer kleinen Küchenzeile für eine Kühlbox, ein kleines Abwaschsystem und einer Schublade bestückt mit Töpfen, Pfanne, Geschirr, Besteck, Tassen, Schüssel, Sieb und KrimsKrams, um für das Nötigste gerüstet zu sein. Wir sind stolz wie Bolle als wir final meine ersten Nähversuche in Form von Vorhängen und einem Nestchen für Leonard anbringen und die Lichterkette vor dem Rückfenster aufspannen über die sich Leonard sofort freut wie ein Schneekönig und sie fasziniert bestaunt.

Altbekannt sind die letzten beiden Tage eine absolute Herausforderung: Sachen möglichst platzsparend aussuchen und verstauen: Was brauchen wir unbedingt? Auf was können wir verzichten oder doch nicht? Da wir weder besonders campingerfahren sind, noch eine längere Reise mit einem Baby hinter uns haben, versuchen wir unser Bestes und testen die Auswahl auf ihre Tauglichkeit unterwegs. Hinzu kommt, die Wohnung in einem sauberen Zustand zu hinterlassen und das alles mehr oder weniger auf den letzten Metern, da vorher mit der Planung des Busumbaus und dem ein oder anderen Orgakram kaum Zeit blieb.

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