Bargstedt 08.03.09

Der nun schon letzte Tag in Bargstedt war auch wunderbar, obwohl das Wetter am Morgen gleich mit viel Regen aufwartete. Naja, so hieß es dann ausgiebigst frühstücken und schlemmen, zusammensitzen, viel quatschen und noch mehr lachen mit der ganzen Familie. Am frühen Nachmittag brach dann der Himmel auf und wir konnten unsere Tour beginnen. Es ging zuerst mit dem Auto ins Alte Land. Leider sehen die Bäume auf den riesigen Plantagen noch ziemlich kümmerlich aus, aber man kann sich trotzdem schon die prächtig blühenden Apfelbäume vorstellen, die sich hier in ein paar Monaten Kilometer weit über das Land erstrecken werden. Wir fuhren durch kleine Dörfer mit malerischen Häusern, kleinen Bächlein, die zur Bewässerung dienen und die Grundstücke voneinander trennen und bald darauf landeten wir am Elbdeich. Hier unternahmen wir einen ausgiebigen Spaziergang mit vielen anderen Sonntagsausflüglern und ihren Hunden, die sich daran erfreuten, ihren Schatten hinterher zu jagen und an einem kleinen Strand über den Sand zu tollen. Wie es sich so für einen Ausflug in den Norden gehört, pfiff uns stetig die kühle Seeluft um die Ohren, bei der man ordentlich Hunger bekommt und den Wunsch, bald wieder im Warmen zu sitzen bei einer schönen Tasse Kaffee. Deshalb ging es anschließend zurück nach Stade und in Dores Eiscafé, wo sie wie eine verloren-geglaubte Tochter begrüßt wurde 😉 Wir ließen uns das leckere Fruchteis schmecken und genossen danach noch den Rundgang durch die verschlafene Stadt. Es ist schon wesentlich schöner an einen Ort zu kommen, wo man Leute kennt, die einen herum führen und wiederum selbst viele Leute kennen. Somit bekommt das Ganze eine heimelige Atmosphäre und ich fühlte mich rundum wohl. Zurück bei Dore wurde dann noch lecker gekocht und der Abend ging mit netten Gesprächen und gemütlich Film schauen zu Ende. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön für die Gastfreundschaft und die tollen Tage. Am nächsten Morgen mussten dann alle sehr früh raus und ich machte mich dann auch bald auf den Weg Richtung Trier zu Verena, meiner längsten und besten Freundin. Leider sieht man sich normalerweise viel zu selten und dann meist nur zu Hause an Weihnachten oder Ostern. So freute ich mich sehr auf den Besuch, denn immerhin kennen wir uns schon aus dem Sandkasten und ich war gespannt, wie sie jetzt am äußersten Westzipfel des Landes wohnt und lebt.

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